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GlücksSpirale schenkt Auszeit vom Alltag

Gemeinsam spielen, Ausflüge machen und einfach nur Kind sein: All das kommt oft zu kurz, wenn die eigenen Eltern unter psychischen Erkrankungen leiden. Ein Stück Normalität möchte betroffenen Kindern und Jugendlichen das Projekt „MiKidS – Miteinander Kinder Stärken“ der Diakonie Limburg-Weilburg bieten. Dass das gelingt, dazu tragen Lottogelder der GlücksSpirale bei.

Seit vier Jahren möchte das Angebot des Diakonischen Werkes Limburg-Weilburg Kindern und Jugendlichen aus der Region helfen, deren Eltern psychisch erkrankt sind. Immer mit dabei: Sozialarbeiterin Jasmin Kirschey. Die 29-Jährige leitet die Kindergruppe, die sich zweimal im Monat unter dem Namen „MiKidS“ trifft.

Basteln, kochen, toben

Freizeitaktivitäten wie Minigolfen, Basteln oder gemeinsames Kochen stehen dann auf dem Programm. „Was wir genau machen, dafür gibt es einen festen Plan. Coronabedingt mussten wir das aber zuletzt spontan halten. Die Kleinen waren trotzdem genauso begeistert am Start“, erzählt Kirschey. Fünf Mädchen und Jungen nutzen das Angebot regelmäßig, auch während der Ferien. „Gerade wenn andere Betreuungsmöglichkeiten wegfallen, verlassen sich die Eltern auf uns. Für sie bedeutet das eine Entlastung, für ihre Kinder eine Auszeit vom Alltag. Deshalb war es uns besonders wichtig, Mitte Juni wieder mit den MiKidS loszulegen“, betont Carsten Höhler, Bereichsleiter des Psychosozialen Zentrums der Diakonie Limburg-Weilburg. Davor musste das Angebot seit März aufgrund der Corona-Pandemie pausieren – zumindest vor Ort in den Diakonie-Räumen am Limburger Bahnhofsplatz.

Sozialarbeiterin Jasmin Kirschey betreut die MiKids der Diakonie Limburg-Weilburg von Anfang an.

Enge Bindung aufgebaut

„Keine leichte Zeit für viele psychisch Erkrankte und ihre Familien“, weiß Jasmin Kirschey. Die Sozialarbeiterin hat während dieser Zeit telefonisch Kontakt gehalten und die Eltern etwa per Mail mit Bastelmaterialen versorgt. Dass die „MiKidS“ inzwischen wieder regelmäßig zusammenkommen, freut sie ganz persönlich. „Zu den Mädchen und Jungen ist in den letzten Jahren eine richtig enge Bindung entstanden. Und die braucht es schließlich, damit zum Beispiel Probleme mit Freunden, den Eltern oder in der Schule zur Sprache kommen können“, so Kirschey.

Lottogelder sichern Betreuung und Fahrdienst

Um auch Kindern aus dem Limburger und Weilburger Umland die Teilnahme zu ermöglichen, bietet die Diakonie einen Fahrdienst an. Genauso wie die sozialpädagogische Betreuung wird der aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale finanziert – im laufenden Jahr mit Lottogeldern in Höhe von 7.447 Euro. Bereits zum Projektstart im Spätsommer 2016 hatte LOTTO Hessen den „MiKidS“ mit rund 27.200 Euro unter die Arme gegriffen. Bis Ende des Jahres ist das Angebot der Diakonie Limburg-Weilburg damit gesichert. „Auch danach wird es weitergehen, das steht außer Frage“, sagt Höhler. „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die MiKids gebraucht werden – in Zeiten von Corona vielleicht sogar mehr denn je.“

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