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GENAU macht Kindern Apfel schmackhaft

MainÄppelHaus Lohrberg erzielt Gewinn bei Umweltlotterie

Wiesbaden, 15.01.2018. Streuobstwiesen und insbesondere Apfelbäume sorgen rund um Frankfurt für regionale Identität. Sie zu schützen ist Ziel des Vereins MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e.V. Mit seinem Streuobstzentrum hat der Verein inmitten der Obstwiesen auf dem Frankfurter Lohrberg eine Plattform geschaffen, um die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Apfelbaumes aufmerksam zu machen und die Streuobstwiese zu erhalten. Bei den Kleinen fängt es an, deshalb steht die Umweltbildungsarbeit mit Kindern im Mittelpunkt der Arbeit. Das vom Verein initiierte Projekt "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" soll das Biotop Streuobst für Kinder erlebbar machen. Zur Finanzierung der hierzu geplanten Maßnahmen hatte der Verein sein Projekt im Februar 2016 für den Zusatzgewinn bei der Umweltlotterie GENAU angemeldet. Am 22. Dezember wurde die Stadt Frankfurt als Gewinner bei GENAU ermittelt – und die Wochengewinner konnten sich unter den zur Wahl stehenden Umweltprojekten in Frankfurt für ihren Favoriten entscheiden. Der Gewinn fiel auf das Apfelprojekt.

Erhalt und der Pflege der biologisch und kulturell so wertvollen, aber akut gefährdeten Streuobstwiesen rund um Frankfurt stehen im Zentrum der Vereinsarbeit des MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e.V. Denn großflächige Areale fielen in den letzten Jahrzehnten einer anderen Nutzung zum Opfer, insbesondere der Wohnbebauung. Eine ganz besondere Rolle spielt für den Verein die Umweltbildungsarbeit mit Kindern. So initiierte der Verein 2004 die „Streuobstpädagogik“, um Kindern im Vor- und Grundschulalter das Biotop Streuobst nahezubringen. „Wenn wir die Kinder nicht einbeziehen und begeistern, haben wir später Erwachsene, die sich für die Streuobstwiese und den heimischen Apfel nicht interessieren und die sein Verschwinden nicht kümmert“, erklärt die Projektverantwortliche und Leiterin des „Bildungsteam Natur“, Anika Hensel. Das Projekt will daher Naturabläufe, Artenkenntnisse und praktische Naturschutzmaßnahmen spielerisch vermitteln. Mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU ist die pädagogische Projektarbeit nun weiter gesichert. Die 5.000 Euro sollen im Sommer qualifizierte Kurse und Exkursionen mit den Kindern ermöglichen. Ein weiterer Teil des Gewinns will Hensel in die Anpflanzung von Naschsträuchern und Wildobstgehölzen im Kinderquartier des Naturerlebnisgartens investieren. „Die Kleinen sollen die Biodiversität der Streuobstwiesen auch im Garten erleben und schmecken.“
Am 22. Dezember wurde zum inzwischen dritten Mal die Stadt Frankfurt bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein drittes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl auf das Apfelprojekt. Allein Frankfurt profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 15.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits fast 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro Zusatzgewinn gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Kontakt Projektverantwortliche: Anika Hensel, MainÄppelHaus Lohrberg, Streuobstzentrum e.V., Klingenweg 90, 60389 Frankfurt, Tel.: 069 / 47 99 94, Tel.: 069 / 28 60 61 03, E-Mail: Anika.Hensel@MainAeppelHausLohrberg.de