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Freitag, der 13.

Unglückstag oder doch Glückstag?

Er ist wieder da: Freitag, der 13. Im Volksmund ist er als Unglückstag, als schlechtes Omen oder gar als das "Dutzend des Teufels" verrufen. Laut einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2010 fürchtet jeder vierte Deutsche den Freitag, den 13. Ein Tag also, an dem man besser im Bett bleiben sollte? Wie sieht es mit Ihnen aus: Sind Sie abergläubisch? Wir haben 13 spannende Fakten über diese symbolische Zahl für Sie, die Sie bestimmt noch nicht kennen. Unser Aberglaube-Check:

  • Die 13 ist die allererste Zahl, die bei der ersten LOTTO 6aus49-Ziehung am 9. Oktober 1955 gezogen wurde.
  • Dass ausgerechnet ein Freitag am häufigsten auf einen 13. fällt, hat mit dem Gregorianischen Kalender zu tun: Bei dessen Einführung entschied der damalige Papst, dass auf Donnerstag, den 4. Oktober 1582, gleich Freitag, der 15. Oktober folgt. Ein Eingriff mit Folgen. Zählen Sie mal nach...
  • Aberglaube im Sport: Lange Zeit startete in der Formel 1 kein Fahrer mit der 13. 2014 versuchte dann Pastor Maldonado sein Glück. Das Resultat: null Siege, zwei Punkte insgesamt.
  • Mindestens einmal im Jahr begegnet uns ein Freitag, der 13., höchstens jedoch dreimal. Wie 2017 werden auch 2018 wieder zwei auf uns zukommen.
  • Die Zurich Versicherung hat festgestellt, dass am 13. eines Monats rund 10 Prozent weniger Unfälle gemeldet werden.
  • Wenn Sie Angst vor Freitag, dem 13., haben, leiden Sie womöglich unter "Paraskavedekatriaphobie", was frei übersetzt so viel heißt wie: Bleiben Sie lieber im Bett.
  • In Hochhäusern wird die 13. Etage oft zur 14., in manchen Lufthansa-Flugzeugen kommt nach Reihe 12 gleich die 14 und in Hotels sucht man die Zimmernummer 13 nicht selten vergebens - alles, um abergläubische Menschen nicht abzuschrecken.
  • Auszug aus der nordischen Mythologie: Balbur, der Gott der Schönheit, starb, nachdem Gott Loki als 13. in Walhalla auftauchte. Dunkelheit legte sich danach über die Erde.
  • So ist vielleicht auch der Beruf "Quatorzieme" (der "Vierzehnte") entstanden: Im 19. Jahrhundert wurde er zu Tischgesellschaften bestellt, um die Gästezahl 13 zu vermeiden. Andernfalls müsse jemand sterben. Gruselig, oder?
  • Gegen diesen Aberglaube wurde in den 1880er Jahren in New York der "Thirteen Club" gegründet - natürlich an einem Freitag, dem 13.
  • Schlechtes Omen aus der Bibel: Jesus Christus wurde an einem Freitag ans Kreuz geschlagen, nachdem ihn der 13. Teilnehmer des Abendmahls, Judas, verraten hatte.
  • Im Judentum gilt die 13 dagegen als Glückszahl. Sie symbolisiert den Namen Gottes. Jungen werden im Alter von 13 Jahren mit der Bar-Mizwa in die Gemeinde aufgenommen.
  • Komponist Arnold Schönberg (1874 - 1951), der Schöpfer der Zwölftaktmusik, galt als einer der Ängstlichsten in dieser Beziehung. Ausgerechnet er wurde an einem 13. geboren und starb an einem 13.

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