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Mit Eurojackpot leben wie Robinson Crusoe

Nicht nur für Superreiche: Der Traum von der eigenen Insel

Und plötzlich ist das Unglaubliche passiert, Ihr Kontostand um sechs Nullen länger – und Sie neuer hessischer Eurojackpot-Millionär. Diesen Traum träumen Freitag für Freitag viele Hessen. Den Traum von der Freiheit, sich alles leisten zu können, was das Herz begehrt: das Traumhaus, eine luxuriöse Yacht oder gar die eigene Insel? Gerade in Zeiten wie diesen scheint die Aussicht, sich eine komplette Auszeit von der Zivilisation zu nehmen und wie Robinson Crusoe auf der eigenen Insel zu leben, noch verlockender. Warum das nicht nur was für ganz große Jackpotknacker ist, lesen Sie hier.

Die Geschichte von Robinson Crusoe kennt jeder: Es war im Jahr 1704, als der Matrose sich einen Streit mit seinem Kapitän lieferte und zur Strafe auf einer einsamen Insel ausgesetzt wurde, auf der er ganze achtundzwanzig Jahre verbrachte, bis ihn ein Segler fand und rettete. Eine wahre Story übrigens, bis auf den Namen des Seefahrers und sein fast drei Jahrzehnte andauernden Aufenthalt auf der Insel, der in Wirklichkeit nur 4 Jahre und 4 Monate betrug. Für die zusätzliche Dramatik sorgte Schriftsteller Daniel Defoe – mit seinem gleichnamigen Bestseller aus dem Jahr 1719. Und der tat, was ein gutes Buch nun einmal tut: seine Leser träumen lassen. Vom Leben auf einer einsamen Insel, fernab von jeglicher Zivilisation. Robinson Crusoe hat die Zeit auf der chilenischen Insel Más a Tierra, die 1966 offiziell in Robinson-Crusoe-Insel umbenannt wurde, sicher nicht ganz so traumhaft und erholsam in Erinnerung, wie viele es glauben möchten. Wen die Vorstellung allerdings nicht loslässt, gerade in Zeiten von Corona, einen Urlaub mit viel Abstand zum Rest der Menschheit zu verbringen, der muss kein Seefahrer auf einem Schiff mit einem gnadenlosen Kapitän sein. Privatinseln lassen sich heutzutage einfach kaufen oder gar mieten – helfen kann dabei natürlich ein Lottogewinn, einen Treffer in Klasse 1 braucht es dafür aber nicht unbedingt, denn auch Gewinne aus den Gewinnklassen darunter können diesen Traum erfüllen.

Privatinseln gibt es nicht nur in der Karibik

Wenn Sie sich Ihre eigene Privatinsel ausmalen, denken Sie vermutlich an weißen Sandstrand und eine tropische Pflanzenwelt mitten im türkisblauen Wasser der Karibik, oder? Sicher die klassische Wunschinsel, doch so muss die nicht zwingend aussehen. Grundsätzlich kann man aus jedem Fleck Land, der aus dem Meer ragt, eine Privatinsel machen, wenn der bestimmten Voraussetzungen entspricht: Mindestens ein Hektar sollte er groß sein, gut mit dem Boot erreichbar, einigermaßen ansehnlich und grundsätzlich erwerbbar. Viele tausend solcher Privatinseln gibt es weltweit, von Kanada bis Neuseeland – und sogar in der Nordsee. Stolze Pächterin einer solchen sogenannten Hallig namens Süderoog ist Nele Wree, die seit fast sieben Jahren zusammen mit ihrem Partner und ihren beiden Töchtern auf der 60 Hektar großen Privatinsel lebt. Zu ihren Aufgaben als Pächterin gehört der Küsten- und Naturschutz, der Tourismus und die Beweidung der Insel. Etwa 80 Schafe, 20 Enten und Gänse, drei Rinder und zwei Schweine wollen ernährt und gepflegt werden. Für den nötigen Strom sorgen eine Solaranlage und ein Dieselgenerator, für Trinkwasser eine Leitung durchs Watt. Dass also nicht jede Privatinsel gleich ein tropisches Paradies ist, wird spätestens jetzt klar. Doch das bedeutet auch gute Aussichten für selbsternannte Abenteurer mit Gewinnen in den unteren Gewinnklassen. Privatinseln lassen sich nämlich nicht nur pachten, sondern auch für Urlaube mieten.

Luxus wie Nicolas Cage und Johnny Depp

Wer auf das oft stürmische Nordsee-Wetter verzichten und weiter in die Ferne möchte, der ist wie beim Immobilienkauf auch bei einem Makler richtig; nicht für Häuser, sondern für Inseln. Denn viele Privatinseln überall auf der Welt lassen sich für Urlaube mieten, zu Preisen, die man auch für ein ansehnliches Hotel zahlen würde. Auch, wem ein Kurzurlaub nicht reicht, kommt bei einem Inselmakler auf seine Kosten. An Kanadas Ostküste beispielsweise gibt es unbebaute Inseln ab 50.000 Euro aufwärts. Um sich ein solches, vergleichsweise kleines Stück Land leisten zu können, muss es nicht zwingend der Treffer in der Gewinnklasse 1 sein. Wer allerdings doch groß im Eurojackpot gewonnen hat und sich jetzt fragt, was er mit einer steinigen Insel in der stürmischen Nordsee anstellen soll: Die Preise für Privatinseln wie direkt aus dem Urlaubskatalog reichen auf der anderen Seite auch bis zu 30 Millionen Euro, Berühmtheiten wie Nicolas Cage und Johnny Depp sollen zum Beispiel zu den Besitzern solcher Luxusinseln gehören. Mit Robinson Crusoe hat das allerdings nicht mehr viel zu tun, eher schon mit dem Postkartenbild und ganz viel Hollywoodflair.
Ganz egal also, ob Sie Robinson Crusoe nacheifern möchten, oder vom luxuriösen Karibik-Paradies träumen: Mit dem richtigen Budget lässt sich der Traum von der eigenen Insel auf die eine oder andere Art erfüllen. Wenn Sie es jetzt schon kaum noch erwarten können und in Gedanken bereits den Anker einholen und die Segel setzen, wünschen wir Ihnen viel Glück bei der nächsten Eurojackpot-Ziehung. Vielleicht ist mit den passenden Glückszahlen auf dem Schein neben der privaten Trauminsel auch noch das passende Abenteurer-Schiff drin?

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