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Spielersperre

In den §§ 8 und 23 schreibt der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) den Betrieb eines übergreifendes Sperrsystem als zentrale Maßnahme des Spielerschutzes und zur Bekämpfung der Glücksspielsucht vor.

Am bundesweiten Sperrsystem beteiligen sich die Landeslotteriegesellschaften, die konzessionierten Veranstalter von Sportwetten und die Spielbanken. Die Vermittler von Glücksspielen sind verpflichtet, am übergreifenden Sperrsystem mitzuwirken.

Dies bedeutet:

  • Spieler können sich auf eigenen Wunsch selbst sperren lassen (Selbstsperre).
  • Spieler können auch aufgrund von Wahrnehmung des Verkaufsstellenpersonals, Meldung Dritter (z.B. Angehörige) oder sonstiger Anhaltspunkte, welche darauf hindeuten, dass sie spielsuchtgefährdet sind, von LOTTO Hessen gesperrt werden (Fremdsperre). Die Sperre beträgt mindestens ein Jahr.

Anträge und Informationen erhalten Sie hier und in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen.

Die Aufhebung der Sperre ist frühestens nach einem Jahr und nur auf schriftlichen Antrag des Spielers möglich. Die Aufhebung kann nur erfolgen, wenn zu diesem Zeitpunkt keine Gründe für eine weitere Suchtgefährdung vorliegen und der Antragsteller zu einem kontrollierten Spiel in der Lage ist. Dies ist durch geeignete und prüffähige medizinische Unterlagen nachzuweisen. Als Mindeststandard gilt hierfür eine medizinische Unbedenklichkeitsbescheinigung, die die gesperrte Person auf eigene Kosten zu beschaffen hat.

Bei weiteren Fragen rund um die Spielersperre, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.