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Wo finde ich Hilfe?

Probleme können sich ergeben, wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für ungelöste, persönliche Probleme wird. Daraus kann sich eine Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Verdrängen von Angst, Panik, Depressionen oder anderen negativen Gefühlen. Der „kranke“ Spieler flüchtet sich vor der Realität in eine Traumwelt und sucht Erfolg, Anerkennung und Lebensglück in immer exzessiverem Spiel – aber vergeblich!

Um sich aus diesem Teufelskreis zu befreien, ist meist externe Hilfe notwendig. Dafür gibt es u.a.:

  • Telefonische Beratung bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Glücksspielberatungsstellen
  • Selbsthilfegruppen
  • Internetforen zum Thema Spielsuchthilfe

Rat und Hilfe finden Sie:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Telefon: 0800 - 1 37 27 00 (kostenlos und anonym)
Montag – Donnerstag: 10.00 – 22.00 Uhr
Freitag – Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr
www.bzga.de

Zum Thema Glücksspielsucht stellt die BZgA mit Kurzinformationen und einem Selbsttest einen Flyer bereit. Zudem gibt es derzeit 16 Beratungsstellen in Hessen (Stand: 01/2018), die auf das Thema Glücksspielsucht spezialisiert sind:

Auf der Internetseite der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) bekommen Sie u.a. auch Selbsthilfegruppen in Ihrer Wohnortnähe aufgeführt: www.hls-online.org

Weitere Internetseiten zum Thema „Spielen mit Verantwortung“ finden Sie unter:

www.spielen-mit-verantwortung.de
www.anonyme-spieler.org
www.blaues-kreuz.org
www.spielsucht.net
www.gluecksspielsucht.de
www.gluecksspiel-selbsthilfe.org
www.spielsucht-forum.de