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Warum der Wasserbüffel der Natur in Hessen hilft

Für „Hotspots der Artenvielfalt“ an der Bergstraße

Sie kauen und kauen und grasen und tun das, was viele von uns in Kindertagen ebenfalls mit Begeisterung gemacht haben: Sie wälzen sich im Matsch. Auf den ersten Blick erkennt man das wohl kaum, aber wussten Sie, dass Wasserbüffel dadurch wahre Umweltschützer sind?

Es sind außerdem mächtige Tiere, diese Wasserbüffel. Und sie legen sich mächtig ins Zeug – für Flora und Fauna. Denn wo sie sich suhlen und grasen, da sorgen sie quasi als Landschaftspfleger für die Offenhaltung von Auen und Feuchtwiesen und damit für Artenvielfalt. Doch um sie für Natur und Umwelt einzusetzen, müssen die notwendigen Sicherungsmaßnahmen und Unterstände für die Tiere errichtet werden. Schließlich sollen sie sich zurückziehen können, die angestammten Feuchtwiesen nicht verlassen und schon gar niemanden gefährden. Das alles kostet also Geld, viel Geld für den guten Zweck und auf Dauer zuviel für den Förderverein Große Pflanzenfresser im Kreis Bergstraße. Deshalb bewarb sich der Verein bei GENAU.

Und schon konnte die Umweltlotterie GENAU helfen: 5.000 Euro gab es im Oktober 2017 als Zusatzgewinn aus der Lotterie, um das Einsatzgebiet der imposanten Weidetiere ausbauen zu können. Die tierische Unterstützung für die Natur ist also in Hessen´s Süden weiter gesichert. Übrigens ist die Unterstützung für die Wasserbüffel bereits das fünfte mit 5.000 Euro bedachte Projekt an der Bergstraße, über 80 sind es bereits in Hessen. Denn das Motto der Umweltlotterie ist Programm: Gemeinsam für Natur und Umwelt. GENAU!

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